Verkehr Projekt 5


Verlegen von Hochspannungs-kabeln Lausanne–Renens

Patrick Zuber

Projektleiter, Westschweiz, Ecublens

Das Verlegen und Anschliessen der Hochspannungskabel in Lausanne war eine grosse Herausforderung für die Arnold AG, die dabei ihre Kompetenzen im Eisenbahnsektor unter Beweis stellen konnte. Das Mandat wurde erfolgreich abgeschlossen und die Sicherheit war jederzeit gewährleistet.

Die SBB hat im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens die Arnold AG damit beauftragt, in Lausanne vier 15-kV-Hochspannungskabel samt Rückleitungskabel zu verlegen. Die neuen Kabel verbinden die Schaltgerüste in Villard (beim gleichnamigen Weg in der Nähe des Bahnhofs) und Sévelin (am Rande des Quartiers Sébeillon) miteinander.

Das Projekt lief von Mitte September bis Mitte Oktober 2019.

Die neuen Kabel sollen das Stromversorgungssystem stärken, das für die Fahrleitung benötigt wird, damit zwischen Lausanne und Renens ein viertes Gleis gebaut werden kann.

Für dieses Projekt hat die Arnold AG die Kabel und sonstigen Materialien per Eisenbahnwagen angeliefert. Der Wagen war mit speziellen Spulenhalterungen ausgestattet, womit die rund 600 Meter Hochspannungs- und Rückleitungskabel verlegt werden konnten. Wir haben im Anschluss die Kabel auf beiden Schaltgerüsten montiert, die Enden der Hochspannungskabel konfektioniert und die Rückleitungskabel angeschlossen. Zum Leistungsspektrum gehörten ausserdem das Installieren des Erdungssystems und der Kabelschutzbleche auf den Schaltgerüsten, das Anbringen der Kabelsättel in den Hochspannungskabelschächten und das Beschriften aller Anlagen.

Unsere Teams sahen sich aber während dieses Projekts auch mit ein paar Herausforderungen konfrontiert: Dazu gehörte unter anderem das Arbeiten in der Höhe auf Baugerüsten. Ausserdem mussten sie mit erschwerten Bedingungen zurechtkommen aufgrund enger Platzverhältnisse zwischen den Gleisen und den Schaltgerüsten, was die Arbeit nicht gerade vereinfachte. Ein weiterer Knackpunkt war die Anlieferung der Materialien und Maschinen auf Eisenbahnwagen, denn der Platz zum Be- und Entladen der Eisenbahnwagen zwischen den Gleisen war beschränkt. Der Zugang zum Umladegleis wurde teilweise von anderen Zügen blockiert. Wir mussten sicherstellen, dass der Zugverkehr auf allen anderen Gleisen reibungslos funktioniert, und gleichzeitig die von der SBB vorgegebenen Einsatzzeiten berücksichtigen – all das unter Einhaltung der besonderen Sicherheitsmassnahmen des Eisenbahnverkehrs.

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Die Arnold AG ist sehr erfreut, dass diese Herausforderungen gemeistert werden konnten und das Projekt sogar schon zwei Wochen vor dem geplanten Termin abgeschlossen werden konnte.

Wir bedanken uns bei unseren Zulieferern in den Bereichen Logistik und Eisenbahnsicherheit (SERSA GROUP AG) sowie Baugerüste (M&D Echafaudage SA) für die reibungslose Zusammenarbeit, die für den Erfolg dieses Projekts entscheidend war.

Der Kunde war mit dem Ergebnis sehr zufrieden und sprach allen Involvierten Komplimente für die qualitativ hochstehende Arbeit aus. Die Arnold AG hat mit diesem Auftrag bewiesen, dass sie mit den entsprechenden Mitteln auch Projekte im Eisenbahnbereich zur vollen Zufriedenheit des Kunden ausführen kann.

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